Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Der Bürgermeister hat einen Haushaltsentwurf mit einem Rekordvolumen von knapp 60 Millionen Euro vorgelegt. Das ist eine gewaltige Steigerung. Gesteigert hat er sich aber auch selbst. Anders als im Vorjahr, in welchem er den Haushaltsentwurf sehr spät vorgelegt hat, er und seine SPD sich öffentlich (z.B. in der berüchtigten roten Giftliste) darüber mokiert haben, dass insbesondere unsere Fraktion nicht bereit war einfach alles durchzuwinken, hat der Bürgermeister in diesem Jahr dazugelernt und endlich Bereitschaft zur Zusammenarbeit gezeigt und sowohl den Haushalt frühzeitig vorgelegt, als auch gestellte Fragen ausführlich beantwortet.

In diesem Zusammenhang möchte ich unseren drei UBP-Stadträten danken, die mit Argusaugen darauf achteten, dass z.B. ein wichtiger Punkt in unserem Haushalt so bewertet wurde, wie es nach kaufmännischen Gesichtspunkten zu sein hat. Sie haben das mit gewaltigem Gegenwind aus Verwaltung und vom Bürgermeister, letztlich aber mit viel Energie und Sachverstand durchsetzen können. Ergebnis ist, dass der städtische Haushalt für die Zukunft sicherer aufgestellt werden kann, die Zahlen den tatsächlichen und nicht den gerne gesehenen Tatsachen entsprechen.

Meine Rede steht nachfolgend zum Nachlesen bzw. zum Download bereit.

Bedanken möchte ich mich auch bei meinen Kolleginnen und Kollegen aus der UBP-Fraktion. Wir alle haben zusammen unzählige Stunden unserer persönlichen Freizeit geopfert, persönliche Dinge hintenangestellt und Verleumdungen und Bösartigkeiten von einigen Angehörigen einer gewissen Fraktion ertragen. Wie auch die anderen Stadtverordneten, sind wir ehrenamtlich tätig, bekommen dafür einige Hundert Euro pro Jahr Aufwandsentschädigung und leisten dafür wöchentlich im Schnitt mehr als 20 Stunden Arbeit (Stadtverordneten-versammlungen, Ausschusssitzungen, Fraktionssitzungen, Runde Tische, Besichtigungen, zu Hause am Schreibtisch sitzend Tausende von Seiten pro Jahr lesen, bewerten, diskutieren). Viel Arbeit und Verantwortung für ein angebliches Ehrenamt.

Jetzt ist auch für uns die Zeit gekommen uns einige Tage von der Tagespolitik zu verabschieden und die Adventszeit und Weihnachten nicht mit schäbiger Parteienpolitik und unsäglichen Zettelchen (manche nennen es dreist Information) zu entwerten. Am Marketing muss noch gearbeitet werden. Für Aktionen dieser Art bieten sich nämlich noch der Volkstrauertag, der Totensonntag, der Muttertag, Ostern, Karfreitag usw. an. Zu jedem dieser Feiertage gibt es das Klientel für die passenden Handzettelchen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2018.

Ihre Iris Walters
Stv. Fraktionsvorsitzende



Rede zum Haushaltsentwurf 2018
alternativer Link zum Download der Rede im PDF-Format


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